News & Veranstaltungen

Herkömliche LASIK „Laser und Präzisionsskalpell“

Bei der Korrektur von Kurz- und Weitsichtigkeit sowie Hornhautverkrümmung wird die herkömmliche LASIK mehr als 1.000.000 mal pro Jahr angewandt. Dabei wird mit einem mechanischen Präzisionsskalpell ein hauchdünnes Hornhautscheibchen (Flap) eingeschnitten, das man zur Seite aufklappt, um die Fehlsichtigkeit in den darunter liegenden Hornhautschichten mit dem Excimer-Laser zu korrigieren. Der Flap wird daraufhin zurückgelegt und haftet wie ein körpereigenes Pflaster. Das Problem: In manchen Fällen konnte die Präparation des Flaps zu Komplikationen führen. Auch die Heilung bei sehr dünnen bzw. unregelmäßigen Flaps verlief nicht immer optimal.

Laser statt Messer

Bei der FEMTO-LASIK erfolgen beide Behandlungsschritte per Laser. Der Name bezieht sich auf die Femtosekunde, die einer billiardstel Sekunde (10 auf –15 / sec.) entspricht. Die ultrakurzen Lichtpulse des Femtosekundenlasers entladen sich erst unter der Hornhautoberfläche – ohne das umliegende Gewebe zu belasten. Die Energie des Laserstrahls entlädt sich im Hornhautinneren, wo kleine Gasbläschen aus CO2 und Wasser entstehen. Durch Aneinanderreihen dieser Bläschen trennt man das Gewebe in vordefinierter Tiefe. Wie bisher wird so ein Flap präpariert, jedoch hochpräzise, von konstanter Dicke und ohne schneiden zu müssen. Die Form und damit die Dicke des Flaps sind verlässlich steuerbar. Die eigentliche Augenlaserkorrektur wird nach dem Öffnen des Flaps in altbewährter Weise mit dem Excimer-Laser durchgeführt. Der zurückgelegte FEMTO-Flap verschließt die Korrekturzone exakt und haftet noch besser als bisher. Dass die Technik sowohl bei Ärzten als auch bei Patienten auf große Akzeptanz stößt, zeigen die Behandlungszahlen in den USA und weiteren Ländern:

Hier kam die FEMTO-LASIK bereits mehr als 600.000 Mal zum Einsatz.

 
PerfectVision.at